PREMIERE " Die Nacht der weiblichen Energie "

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FESTIVAL VISION

Seit 2011 heißt das Event MARIA MAGDALENA FESTIVAL - ein Fest der Freude, Liebe, Leichtigkeit und ein Fest der neuen Energie und die Zeitqualität der neuen Weiblichkeit.

 

Angefangen hat das Festival vor 3 Jahren in einer " Kongress-Form", d.h. mit Vorträgen, Meditationen und einige Musik- / Tanz-Vorführungen.

 

Für Frühjahr 2011 wünsche ich mir, daß das Festival ein intensives, erlebnisreiches und heilsames Wochende, im direkten Austausch mit möglichst allen ReferentInnen und allen TeilnehmerInnen sein wird.

 

NACHT DER WEIBLICHEN ENERGIE: " Zufällig " findet das Festival 2011 am 30 April statt. Dieser Tag ( und der Abend mit der darauffolgenden Nacht ) ist ein uraltes Fest,  Walpurgis/Beltane. Das zu feiern, heißt das Licht, die Liebe, das Leben und die Fruchtbarkeit willkommen zu heißen und aus dem ganzem Herzen mit " Mutter Erde " in tiefere Verbindung zu gehen. Mit verschiedenen, kulturübergreifenden, liebevollen Zeremonien werden wir versuchen diese magische Zeit - auch im Rahmen des Festivals und und mit einem besonderen Abendprogramm nach 20 Uhr - in uns wieder zu erfassen, beleben und feiern. Meditationen, Rituale, Tanz, unterstützt von allen LIEBEvollen Energien irdischer und spiritueller Art, helfen uns dabei.

 

Ich freue mich sehr auf dieses LIEBEvolle Miteinander.

Herzlichst

Nikolaus

10. Januar 2011, München

Hier ist der erste Text, von meiner Kongress-Vision 2008. In Liebe und Dankbarkeit.

 

Seit ca. einem Jahr fühle ich den Impuls, einen Kongress zum Thema „Das Göttlich-Weibliche“ zu veranstalten. Das Thema nach außen zu bringen, löste ich als Mann bei den Frauen damit sehr verschiedene Reaktionen aus: Anerkennung für mein Bemühen und Ablehnung. Ich hörte Worte wie: „Wie kann ein Mann das Weibliche verstehen und vermitteln?“ oder „Zuerst musst Du noch als Mann Dein eigenes Verhalten stark verändern, bevor Du so ein Thema aufgreifst!“ und noch vieles, vieles mehr. Ich tappte deshalb auch immer wieder über meine eigenen Reaktionen in die Verletzungsfalle.

 

So war und ist das Entstehen dieses Kongresses auch ein Prozess, der in mir stattfinden darf, und ich danke all meinen Frauen-Begegnungen, dass sie mir helfen zu mir selbst und in meine Mitte und Einheit zu kommen.

 

Immer bewusster wurde mir, wie das Verdrängen des „Weiblich-Göttlichen Prinzips“ in Patriarchat und gelebten Religionen tiefe Wunden im kollektiven Gedächtnis hinterließ und in unserem Alltag immer noch wirksam in den Verhaltensmustern ist – bei Frauen und bei Männern.

 

Viele Frauen verloren das Empfinden für ihre eigene „weibliche Schöpferkraft“ und lernen es nun wieder verstärkt für sich anzuerkennen, ohne in Ablehnung bzw. latenter Wut „dem männlichen Schöpfungs-Anteil“ in ihnen selbst oder im Gegenüber zu verharren.

 

Und wir Männer ????!!! Wissen wir wirklich, welche Wunden wir uns selbst mit dem Bekämpfen der „Göttlich-Weiblichen Kraft“ ein herbringen? Wissen wir, welche Muster daraus entstanden sind in unserem – unbewussten – Verhalten der Frauen und der Welt gegenüber?

 

Auch in uns herrscht eine tiefe Sehnsucht nach der verlorenen Einheit. Zu oft überspielen wir diese Sehnsucht mit Machtausübung und Imponiergebaren. Nicht-Verständnis gegenüber dem weiblichen Weg, Aggression und sogar Gewaltanwendung in den verschiedensten Formen, prägen noch häufig unsere Beziehungen. Selbst Kriege auf dieser Erde sind letztendlich das Ergebnis des Nicht-Anerkennens unserer eigenen weiblichen Lebensbejahung.

 

Aber die Zeit für Veränderung ist jetzt reif. Das „weibliche Schöpfer-Prinzip“ meldet sich kraftvoll in die Welt zurück. Matriarchat und Patriarchat waren vielleicht nötige Erfahrungen, um den tiefen Wunsch nach der Gleichheit des „Göttlich Weiblichen und Männlichen Schöpfer-Prinzips“ in uns selbst wieder zu wecken.

 

Mit meinem Maria-Magdalena-Kongress möchte ich meinen Beitrag leisten, wieder ein Feld zu installieren, wo sich Frauen und Männer in der Dimension des HERZENS in LIEBE aufeinander zu bewegen dürfen.

 

Ich möchte auch Möglichkeiten aufzeigen, wie wir zuerst in uns selber die heilige Hochzeit beider Anteile vollziehen können und dann dem jeweils anderen Geschlecht mit einem neuen Bewusstsein begegnen.

 

Im neuen – kommenden – Zeitalter geht es, so glaube ich tief in Inneren – nicht mehr um Schuldzuweisungen – nicht mehr darum, uns in den jeweiligen Löchern unserer Verletzungen zu verkriechen – sondern um Lösungen zur Heilung. Diese zu finden und die dann auch zu leben.

 

Sicher ist es noch ein längerer Weg dorthin – bei mir – bei den Frauen – bei den Männern.

 

Jeder kann nur versuchen, sein Möglichstes in dieser Richtung zu geben.

 

Aber wir alle sind jetzt aufgerufen, Leuchttürme zu sein – anzufangen zu lernen und zu strahlen. In Liebe.

 

Herzlich

 

der Initiator & Veranstalter des Maria-Magdalena-Kongresses 2008

 

Nikolaus Petö

 

20 Juli 2008, München